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Tierische Garten-Geschichten

Nacktschnecken, Mein Garten, Rasen ansäen, Hagebutten, Gräser im Garten

Tierische Garten-Geschichten

Sie haben wie ich einen Garten und Tiere und lieben generell beides sehr? Dann sollten Sie weiterlesen. Heute möchte ich mich mit diesem Thema näher auseinandersetzen und von ein paar meiner zahlreichen Erlebnisse mit Tieren in unseren Gartenanlagen berichten. Diese waren oftmals äußerst amüsant, mitunter aber auch ärgerlich und manchmal gab es Situationen, wo sich meine Tiere etwas von der Natur entnahmen, über das ich dann gar nicht traurig war.

Dafür haben beispielsweise meine Pferde gesorgt. Verblühte Rosen und Hagebutten abschneiden bei hunderten von Rosen? Das kann eine schweißtreibende und äußerst langwierige Angelegenheit sein. Schneller und einfacher machen das die Pferde. Vor allem die Hagebutten mit viel Vitamin C werden nicht nur von den Vögeln, sondern auch von den Pferden geradezu geliebt. Pferde können stundenlang einzelne Hagebutten vorsichtig abzupfen und verspeisen, ohne sich dabei an den Dornen zu stechen. Im Geschäft kostet eine 300 Gramm-Portion übrigens fünf Euro und mehr …

Wenn man über Tiere im Garten spricht, müssen wir leider auch über Schnecken sprechen. Natürlich gibt es auch in meinem Garten jede Menge Schnecken, die wahrlich keine Freunde der Gärtner sind, die ernteorientiert denken. Hier habe ich jedoch einen Tipp für Sie, wenn auch Sie unter einer „Schneckenplage" leiden: Pflanzen Sie „Hessisches Kreuzkraut"! Dieses lieben die Schnecken wie wild und fressen es viel lieber als andere Kräuter oder Salate. In meinem Dennenloher Kräutergarten funktioniert dieser Geheimtipp außerordentlich gut. „Hessisches Kreuzkraut" wird etwa 90 bis 150 cm hoch und blüht von August bis September mit gelben Blütenkolben. Die Pflanze bevorzugt einen eher feuchten Boden sowie einen schattigen Standort. Die gezähnten Blätter des Krauts ziehen (Nackt-) Schnecken magisch an. Die winterharte Staude hat auf die Schnecken sogar so eine starke Wirkung, dass man sie dort gezielt absammeln und aus seinem Garten entfernen kann.

In meinem Garten tummeln sich auch Gänse. Äußerst interessante tierische Zeitgenossen, wie ich finde. Gänse im Garten sind praktisch Selbstversorger und können sogar Rasenmähern Konkurrenz machen, denn sie fressen im Frühling nur das Gras und lassen die Frühlingszwiebeln stehen, sodass diese in Ruhe vertrocknen können … und unser Gänserich Fritz, der sich bereits seit über 10 Jahren äußerst wohlfühlt, eignet sich manchmal auch gut als Wachhund im Garten. Und ja, manchmal haben unsere Gänse und vor allem die Laufenten auch Lust auf Schnecken …

VIKING Garten-Experte
Baron Robert von Süsskind

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