Hilfe bei Rasenproblemen

Rasenprobleme

Leicht hat er es nicht, der schöne Rasen. Gerade während der Sommermonate wird er viel genutzt, Hitzeperioden setzen ihm zu und diverse Krankheiten können ihn selbst bei bester Pflege befallen und schädigen. Die gängigsten Rasenprobleme und was man dagegen tun kann:

Unkraut
Unkräuter wie zum Beispiel Löwenzahn, Distel, Klee oder Ungräser sind eines der häufigsten Rasenprobleme. Viel Unkraut im Rasen ist ein Zeichen für schlechte Nährstoffversorgung. Die empfindlichen Rasenpflanzen brauchen mehr Nährstoffe als das Unkraut, weshalb sich dieses in nährstoffarmen Böden ausbreiten kann und die Rasenpflanzen verdrängt. Wassermangel im Sommer begünstigt die Ausbreitung von Unkraut noch, weil die Rasenpflanzen leichter verdorren als das robustere Unkraut. Abhilfe schafft hier Düngen.
Zusätzlich kann häufiges Mähen mit geringer Schnitthöhe die Ausbreitung von Unkraut eindämmen, weil Unkraut viel Licht zum keimen braucht.
Auch die Verwendung von hochwertigem Saatgut ist empfehlenswert. Billiges Saatgut enthält meistens bereits einen gewissen Anteil an Unkrautsamen und ist außerdem auf schnelles Wachstum gezüchtet, was immer zu Gunsten der Grasdichte geht. Regelmäßiges, tiefes  Vertikutieren ist eine weitere wirksame Methode um Unkraut vorzubeugen. Hat sich das Unkraut festgesetzt hilft oft nur noch Ausstechen.  

Moos
Ein Hauptärgernis des Rasenfreundes ist der Moosbefall. Moos breitet sich nur dort aus, wo sich der Rasen zurück zieht und verdrängt den Rasen somit nicht. Deshalb sind Mittel zur Vernichtung des Mooses keine Lösung. Moos gedeiht perfekt bei zu tief gemähtem Rasen und schwachen Rasenpflanzen generell, aus diesem Grund wirkt man Moosbildung am Besten durch eine höhere Schnitthöhe und ausreichender Düngung entgegen. An schattigen Stellen beispielsweise unter Bäumen oder auch an feuchten Stelle muss der Boden generell verbessert werden, hier hilft meinst nur die Nachsaat mit einer guten Rasenmischung und gezielte Düngung. Vermoosung tritt gerne auch bei übersäuerten Böden auf, charakteristisch dafür sind verdichtete Bodenverhältnisse mit Luftabschluss und Staunässe. In diesem Fall kann man sich  mit einer Drainage behelfen.

Pilzkrankheiten
Pilze sind ein weiteres Übel, die vor allem die Optik des umsorgten Grün beeinträchtigen. Unter den vielen Pilzarten, die den Rasen befallen können, sind nur sehr wenige wirklich gefährlich. Folgende Bedingungen begünstigen den Pilzwuchs:
- sehr dichte Grasnarbe
- dicker Rasenfilz
- hohe Feuchtigkeit
- falscher pH-Wert
- Überdüngung
- Dichtes Laub im Winter
Das Beste Mittel gegen Pilzbefall ist gepflegter und gesunder Rasen. Beim Auftreten von Pilzen sollte man am Besten einen Fachmann zu Rate ziehen.

Verfärbung
Gelbe Stellen im satten Grün – der Albtraum eines jeden Gartenliebhabers. Die Ursachen von Verfärbungen sind vielfältig, hier ein paar Tipps zu den häufigsten Problemen:

Gelbe Stellen im Rasen
Gelbe Halmspitzen und blassgrüner Rasen sind Zeichen für Eisen- und Stickstoffmangel. In einem solchen Fall hilft Eisendünger der entweder beim Giessen hinzugefügt oder gespritzt werden kann. Die Wirkung ist innerhalb weniger Tage sichtbar.

Fleckiger Rasen in Kombination mit Wasseransammlung
Wenn Regenwasser nicht richtig versickert und der Rasen fleckige Stellen aufweist, ist der Boden meist zu verdichtet. Pilzbefall und Blaualgen können die unschönen Folgen sein. Hier muss der Boden gelockert werden, damit das überschüssige Wasser wieder abfließen kann.

Fleckige Stellen nach dem Winter
Flecken und Schimmel sind oft unschöne Begleiterscheinungen des Winters. Um dies zu vermeiden sollte der Rasen mittels Düngung im August oder September gestärkt werden. In Kombination mit der Ausbringung von Kalk im September oder Oktober und der idealen Schnitthöhe von 5 cm ist der Rasen perfekt für den Winter vorbereitet.

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