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Herbstliche Garten-Tipps

Herbstliche Garten-Tipps

Ziergarten
Sobald das letzte Laub von den Sträuchern und Bäumen gefallen ist, sollte die Rasenfläche ein letztes Mal vor dem Wintereinbruch gesäubert und gemäht werden. Die Schnitthöhe sollte 4 cm betragen.

Laub
Das Laub kann man unter die Sträucher, auf den Kompost und kleinere Mengen in die Biotonne geben. Über Laub freuen sich jene Pflanzen, deren natürlichen Standorte der Waldrand und Wald ist. Aber auch eine Ecke im Garten mit Laub dient dem nützlichen Getier im Garten wie z.B. Igel und Eidechsen. Größere Mengen Laub vom Walnuss-, Eichen-, und Kastanienbaum werden in der Regel auf die Gemeindekompostierung gebracht. In den meisten Fällen kann die angefallene Menge nicht beim Mulchen der Pflanzflächen Verwendung finden. Zudem verrotten sie langsamer als die übrigen Laubarten.
Vor allem Eichenlaub, aber auch Walnuss- und Kastanienlaub erzeugt einen sauren Humus, der sich vor allem bei Rhododendron, Azaleen und anderen Moorbeetpflanzen gut eignet. Wer Eichen-, Walnuss- und Kastanienlaub selber kompostieren möchte, der muss bis zu einem Jahr rechnen, bis die Blätter vollkommen verrottet sind. Man kann den entstandenen Humus dann bei Pflanzenarten verwenden, die keinen hohen pH-Wert brauchen.

Rosen schneiden
Falls noch nicht passiert, sollten sie noch einen Auslichtungsschnitt bei den Rosen durchführen. Die Leittriebe sollte man max. um ein Drittel einkürzen. Damit kann der Schneedruck keinen Schaden anrichten. Der eigentliche Rückschnitt erfolgt dann ab Mitte Ende März kurz vor dem Austrieb. Insbesondere Neupflanzungen sollte man Anhäufeln und mit Tannen oder Fichtenreisig die grünen Triebe schützen.

Wasserausläufe nicht vergessen
Bevor die Temperaturen unter null Grad sinken müssen die Wasserausläufe abgeschaltet und entlüftet werden.

Wasserversorgung im Winter
Immergrüne Pflanzen brauchen auch im Winter bei offenem Boden Wasser. Auch die Kübelpflanzen und die Balkonblumen, die in den Überwinterungsräumen ihr Dasein verbringen, dürfen nicht vergessen werden.

Barbarazweige schneiden
Am 4. Dezember zur heiligen Barbara sollten sie Zweige von den Kirschbäumen schneiden. Die blühenden Triebe erfreuen uns zu Weihnachten. Nach dem Schnitt werden die frisch geschnittenen Zweige in einen frostfreien und nach ein paar Tagen in einen warmen Raum gestellt. Wer die Triebe sofort nach dem Schneiden in einen überheizten Raum stellt, beschleunigt nicht das Aufblühen, sondern das Austrocknen der Zweige. Es macht Sinn, die Zweige nach dem Schneiden einige Stunden in ein warmes Wasser zu legen. Voraussetzung ist, dass die Zweige einige Frosttage abbekommen haben. Will man die Zweige etwas später zum Blühen bringen, dann ist ein späterer Schnitt jederzeit möglich.
Aber es müssen nicht die klassischen Kirschzweige sein, beispielsweise eignen sich auch die Kornelkirsche, Zierkirsche, Japanische Quitte, Schlehe, Forsythie, Weide oder das Mandelbäumchen gut zum vorzeitigen Blühen.

VIKING Garten-Experte
Ing. Manfred Putz

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